Wok

Das Multitalent Wok ist für asiatische Rezepte aller Art prima geeignet: Im Wok gart man nicht nur Gerichte durch Pfannenrühren, wie die bekannteste Technik heißt. Im Wok kann man auch dämpfen, frittieren, natürlich braten oder Speisen mit sonstigen Gartechniken zubereiten.

Zutaten für den Wok

Vorbereiten fürs Pfannenrühren: Schnibbeln, schnitzeln, schneiden

Kochen im Wok geht ganz fix – nur die Vorbereitung braucht etwas mehr Zeit. Denn alles, was im Wok gegart wird, sollte in mundgerechte Stücke geschnitten sein. Warum? Weil es gleich mehrere Vorteile hat, wenn die Zutaten klein geschnitten sind.
 
Traditionell war der Wok darauf ausgerichtet, die Nahrung mit wenig Energieaufwand zu garen, weil es nicht viel Brennmaterial gab. Je kleiner die Zutaten geschnitten werden, desto schneller sind sie gar.

Weil sich die dünnen Wände des Woks über dem Feuer schnell stark erhitzten, musste man die Zutaten ebenfalls schnell parat haben.

Und zum dritten ist es sehr angenehm, mundgerechte Stücke vor sich zu haben, wenn man nur mit Stäbchen und Löffel isst.

Reihenfolge für die Vorbereitung: Erst Hartes, dann Zartes

Kochen mit dem Wok

Wenn man im Wok kochen will, lohnt es sich, die Vorbereitung der Zutaten systematisch in einer bestimmten Reihenfolge anzugehen. Wie es am schnellsten und zeitsparendsten geht und wie man dabei die Qualität der Lebensmittel am besten bewahrt, das haben wir hier für Sie stichwortartig zusammengefasst:

  • Trockenpilze ins Einweichwasser legen
  • Marinaden rühren, Tofu, Fisch, Fleisch oder Geflügel schneiden und in die Marinade einlegen
  • Reis aufsetzen
  • falls nötig: Gewürze abmessen und bereitstellen
  • härtere Gemüsesorten schneiden
  • weichere Gemüsesorten schneiden
  • frische Kräuter zupfen oder schneiden

Streifen, Scheiben Würfel – was schneidet man wie?

Ob man zum Beispiel den Ingwer in Scheiben oder kleine Würfel schneidet oder ihn fein reibt, hat durchaus Bedeutung und wirkt sich auf den Geschmack aus.

Bei würzenden Zutaten wie Ingwer, Galgant oder Knoblauch ist das Entscheidungskriterium die gewünschte Geschmacksintensität. Je kleiner und feiner man sie schneidet bzw. reibt, desto schneller geben sie die ganze Fülle ihrer Aromen an das Essen ab.

Beim Gemüse gilt: Je größer die Stücke, desto länger brauchen sie, um gar bzw. weich zu werden. Wer es also knackig mag, wählt die Stücke etwas größer, besonders bei zartem Gemüse wie etwa Zucchini.