Kochtechniken

Wer zuhause nur einmal ein asiatisches Rezept ausprobieren will, kommt mit etwas Improvisationstalent mit seiner gewöhnlichen Küchenausstattung zurecht.

Dämpfkorb mit Dim Sum und Hagao Shumai

Wer aber Feuer gefangen hat fürs Kochen mit dem Wok, erleichtert sich die Arbeit, wenn er oder sie sich geeignete Werkzeuge zulegt.

Der Wok – welcher darfs denn sein?

Der ursprüngliche Wok war fürs Kochen über dem offenen Feuer gedacht. Für Herde, die eine ebene Fläche von Topf oder Bratpfanne erfordern, gibt es natürlich mittlerweile Woks von unterschiedlichen Herstellern, z. B. von WMF oder Fissler die teureren Modelle oder von Ikea oder aus dem Asia-Shop günstigere Varianten.

Den Wok vorbereiten

Wer einen chinesischen Wok aus Stahlblech kauft, kann ihn nicht gleich verwenden. Denn er ist mit einem Korrosionsschutz behandelt, den man erst einmal mit Stahlschwamm und Spüli entfernen muss.

Dann den Wok gut trocknen und eine halbe Tasse Erdnussöl oder Rapsöl stark erhitzen und im Wok verteilen. Abkühlen lassen, Öl wegschütten, Wok mit einem Papiertuch trocken reiben – bereit zum Kochen.

Dämpfeinsätze

In billigen Dämpfeinsätzen aus Bambusgeflecht oder Metall lassen sich im Wok Gerichte wie etwa Fisch oder Wan-tans, kleine gefüllte Teigtäschchen, schonend im Dampf garen.

Fritierwerkzeug

Wer im Wok frittieren will, sollte sich Fritiernetze aus Metalldraht zulegen. Damit lassen sich Fleisch- oder Gemüsestücke problemlos aus dem heißen Fett fischen, und das Öl tropft gleich wieder ab.

Kochmesser & Schneidebrett

Japanisches Kochmesser Haiku mit Schneidebrett

Da man für asiatische Rezepte vor dem Kochen einige Zeit damit beschäftigt ist, Gemüse, Fisch oder Fleisch in mundgerechte Portionen zu zerlegen, sind ein kräftiges Schneidebrett mit Saftrille und optimale Kochmesser eine echte Arbeitserleichterung.

Japanische Kochmesser haben den besten Ruf und es gibt sie in unterschiedlichen Formen für die verschiedensten Zwecke. Aber wer sich ein chinesisches Hackmesser zulegt und überwiegend damit arbeitet, findet auch darin ein zuverlässiges Kochmesser.

Gewürzmühle oder Mörser & Pistill?

Ob Gewürzmühle oder Mörser: Frisch zermahlen entfalten Gewürze einfach das volle Aroma. Wer sie schon feingemahlen kauft, beraubt sich um einen Großteil des Genusses.

Für Standard-Gewürzmischungen wie das 5-Gewürz eignet sich eine Gewürzmühle. Wer aber unterschiedliche Gewürze für verschiedene asiatische Rezepte zusammenstellen möchte, legt sich besser einen Mörser zu, den man nach jedem Gebrauch auswäscht.