Suppen

Suppen sind in allen asiatischen Ländern beliebt, in Japan isst man schon zum Frühstück gern eine Miso-Suppe auf Soja-Basis. Nudelsuppen aller Art sind gern gesehen in China, und die sauer-scharfe Pekingsuppe kennt vermutlich mancher Chinarestaurant-Besucher als Vorspeise.

Zutaten für eine Tom Yum Suppe

Suppenbasis

Wer sich mit japanischen Suppen anfreunden will, benötigt als Suppenbasis am besten eine Dashi-Brühe aus Seetang und Fischflocken, die man im Asia-Laden als Instant-Pulver bekommt, und Sojabohnenpaste, das so genannte Miso.

Als schnelle Suppenbasis kann man auch europäische Hühnerbrühe oder Gemüsebrühe aus dem Glas verwenden. Bevor man das Pulver anrührt, sollte man aber etwas Knoblauch sowie frische Ingwerstückchen und wenig Chilischote in ein paar Tropfen Öl anbraten, ein oder zwei zerbröckelte getrocknete Shii-Take-Pilze dazugeben und dann erst mit der Brühe aufgießen.

Denn letzten Pfiff verleihen einige Tropfen Sesamöl und in feine Ringe geschnittene Frühlingszwiebeln, die man vor dem Servieren auf den Suppenschalen arrangiert.

Soja als Suppengrundlage

Die würzige japanische Miso-Paste aus fermentierten Sojabohnen ergibt eine hervorragende Suppengrundlage. Es gibt helleres und dunkleres Miso, als Faustregel gilt: je dunkler, desto salziger. Miso gibt es oft abgepackt in Plastik, im Kühlschrank hält es sich ewig. Am besten packen Sie die Paste um in ein Glasgefäß mit Deckel.

Asiatische Hühnersuppe mit Nudeln

Verrühren Sie pro Person ein bis zwei Esslöffel Miso mit warmem Wasser und würzen Sie damit die in Wasser gargekochten Gemüse. Angeblich wird Miso bitter, wenn man es mitkocht, doch unserer Erfahrung nach ist das nicht der Fall.

Suppen mit Huhn

Hühnerfleisch ist in Asien sehr beliebt und relativ billig, so dass sich auch die ärmere Bevölkerung ab und an Huhn leisten kann. Für eine asiatische Hühnersuppe ist es natürlich optimal, wenn sie die Hühnerbrühe selbst kochen.

Kaufen Sie dafür am besten ein Suppenhuhn – das schmeckt würziger als ein Brathühnchen – und kochen Sie es in reichlich Wasser mit einem daumenlangen Stück frischem Ingwer, in Scheiben geschnitten, einer Zehe Knoblauch, einem etwa streichholzschachtelgroßen Stück Kombu-Alge (wer Algen nicht mag, lässt sie weg) und drei getrockneten Shiitake-Pilzen etwa zwei bis drei Stunden lang.

Dann nehmen Sie das Huhn aus der Brühe, lösen das Fleisch von den Knochen und schneiden es in kleine Würfel. Das Brustfilet sieht auch in Scheiben geschnitten gut aus. Fischen Sie die Shiitake aus der Brühe und schneiden Sie sie ebenfalls in Scheiben.

Nun filtern Sie die Brühe durch ein Tuch in einen neuen, saubern Topf, damit sie schön klar wird. In dieser Brühe kochen Sie dann verschiedene, mundgerecht geschnittene Gemüse bissfest, geben Gemüse und Brühe in Schalen, dekorieren mit Hühnerfleisch und Lauchzwiebelringen – fertig ist eine leckere asiatische Hühnersuppe.